Als Folge einer Erschlaffung der Stirn und abnehmender Fettpolster um die Augen kommt es zur sogenannten Brauenptosis. Dieses Absinken der Augenbrauen kann einen vermeintlichen Überschuss der Oberlidhaut vortäuschen. Keinesfalls darf aber in diesem Fall eine übermäßige Straffung der Oberlider erfolgen. Vielmehr ist eine Anhebung der Augenbrauen erforderlich, da sonst eine weitere Annäherung der Augenbrauen an die Lidspalte resultieren würde. Zusätzlich kann in einigen Fällen die Aufpolsterung der Augenbraue mit Eigenfett sinnvoll sein.
Der Effekt eines Brauenlifts führt zu angehobenen, harmonisch geschwungenen Augenbrauen. Außerdem können störende Falten im Bereich der Stirn geglättet werden.
OP-Methoden:
1. Bei dichter Brauenbehaarung (meist Männer) kann am oberen Augenbrauenrand ein Hautstreifen entfernt werden.
Durch eine spezielle Schnitt-Technik wird die resultierende Narbe in den Brauenhaaren versteckt, so dass nur ein relativ kleiner Eingriff mit lokaler Betäubung nötig ist.
2. Bei dünnen Brauenhaaren (meist Frauen) wird der Hautschnitt im Bereich der behaarten Kopfhaut angelegt und die Augenbrauen gemeinsam mit der seitlichen Stirnhaut angehoben.
OP-Dauer:
1. Brauenlift über Schnitt am oberen Augenbrauenrand circa 1 Stunde
2. Brauenlift über Schnitt im Bereich der behaarten Kofhaut circa 1,5 – 2 Stunden
Narkose:
örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt:
ambulant
Nachbehandlung:
Die Fäden werden nach 7 – 10 Tagen gezogen.
gesellschaftsfähig:
nach 1 Woche
Kosten:
Der Preis einer Brauenkorrektur sind abhängig vom Aufwand. Die Abrechnung erfolgt entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Kosten bewegen sich daher im Rahmen einer normalen privatärztlichen Behandlung.
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Ihr
Dr. med. Henning Becker
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
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